KONTAKT

Fondation Helga Heidrich SOS Animaux
und Gnadenhof
Marrakech/Marokko

Mobil: +212(0)633-027943
E-Mail: info@fhh-sos-animaux.com

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Artenschutz - verantwortlich Handeln!

In Marokko werden geschützte Tiere, Pflanzen und Produkte zum Kauf angeboten. Der Kauf solcher Souvenirs trägt in erheblichem Maße dazu bei, die Vielfalt des Lebens auf unserer Erde zu gefährden. Das Problem: der Handel mit seltenen Tier- und Pflanzenarten ist ein lukratives Geschäft, da auch Touristen gern exotische Souvenirs mit nach Hause nehmen. Viele Tiere verenden schon auf dem Transport, oder bald nach ihrer Ankunft. Außerdem können die Tiere, Pflanzen oder Souvenirs schon bei der Ankunft vom Zoll beschlagnahmt werden.

ARTENSCHUTZ KENNT KEINE GRENZEN
Artenschutz umfasst Maßnahmen zum Schutz und Pflege wildlebender Tier- und Pflanzenarten in ihrer natürlichen Umgebung. Unser Ziel ist es, zur Erhaltung der Artenvielfalt beizutragen und einige akut bedrohte Tierarten in Marokko vor der Ausrottung zu bewahren. Dabei ist gilt es besonders, den natürlichen Lebensraum zu schützen. Die Ausrottung von Arten hat keine natürlichen Ursachen, sondern der Mensch muss sich dafür verantwortlich zeigen. Eine der Hauptursachen vor Ort ist der illegale, florierende Handel mit Tieren und Pflanzen. Die seit fast 40 Jahren geführten roten Listen der gefährdeten Arten beziffern den Grad der Gefährdung. Deshalb ist sofortige Hilfe für die bedrohten Arten erforderlich.

UNSERE HILFE
Momentag leben auf unserem Gnadenhof Berberaffen, Papageien, Chamäleons und Schildkröten. Wir wollen unsere Auffangstationen ausbauen und folgende Aktivitäten in nächster Zukunft starten:

  • Aufnahme und Pflege kranker, bedrohter und in Gefangenschaft lebende Wildtiere, um ihnen einen artgerechten Lebensraum zu bieten
  • Aufnahme und Pflege von beschlagnahmten Tieren, um sie vor der Gefahr der Euthanasie zu bewahren
  • Mit Hilfe der amtlichen Behörden, den illegalen Handel zu stoppen und strenge Kontrollen durchzuführen
  • Aufklärungsarbeiten der lokalen Bevölkerung und Touristen

BERBERAFFE

Die Heimat der Berberaffen ist Marokko und Algerien. Berberaffen sind stark gefährdet und stehen auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten (IUCN). Soll der Berberaffe eine Überlebenschance haben, so müssen seine letzten Rückzugsgebiete unbedingt vor der weiteren Zerstörung bewahrt werden.

GRAUPAPAGEI

Auf Grund seiner Intelligenz und Sprachbegabung wurde der Graupapagei zu einer der beliebtesten Vogelarten, was zur Folge hat, dass er häufig in Gefangenschaft leben muss. Er ist somit ein begehrtes Tier für den illegalen Handel. Der Graupapagei ist auf der CITES-Liste geführt.

SCHILDKRÖTE

Die Schildkröten haben sich ihren natürlichen Lebensraum angepasst und somit ihr Bestehen bis in die heutige Zeit sichern können, nur durch den Menschen sind viele Arten akut gefährdet.

CHAMÄLEON & DORNSCHWANZAGAME

Diese beiden Reptilienarten kommen beide in Marokko vor, wobei ihr Lebensraum immer stärker gefährdet ist. Sie werden im Washingtoner Artenschutzübereinkommen geführt.

HILFE FÜR POOR BOY

Die Geschichte von Poor Boy
Ich kam in den Wäldern des Atlasgebirges zur Welt. Wir waren eine glückliche Gruppe, bis die Wilderer kamen. Sie töteten unsere Mütter und wir wurden zu einem Ort namens Marrakech geschmuggelt. Dort begann das Martyrium.

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Unter Gewalteinfluss lernten wir Purzelbäume zu schlagen. Tagein, tagaus mussten wir auf dem Gauklerplatz „Djamel el Fnaa“ Geld verdienen – zur Touristenbelustigung.

Eines Tages erhielt ich fürchterliche Stockhiebe, mein Rücken schmerzte und ich konnte  meine Akrobatik nicht mehr vorführen. Der Dompteur bekam einen Wutanfall, gab mir Fußtritte und ich musste in eine enge Kiste. Und das war dann mein Zuhause – jahrein, jahraus.

Doch ich hatte Glück im Unglück! Ein Monsieur sah mich und machte einen Skandal wegen mir. Ich wurde aus meinem Gefängnis befreit und man fuhr mich zum Tierkrankenhaus.

Momentan lebe ich in einem Hundezwinger und ein freundlicher Mann gibt mir zu Trinken und zu Fressen. Ich habe jetzt auch einen Namen: Poor Boy!

Hoffnung macht sich breit, denn ich hörte, dass ich zum Gnadenhof der Fondation kommen soll. Leider muss meine Unterkunft erst gebaut werden, da es keinen freien Platz für mich gibt. Was für ein riesiges Glück, ich werde dort neue Affen-Freunde haben und täglich frisches Fressen und Wasser.

Bitte unterstützen Sie meine Rettung! Helfen Sie mir mit einer Spende, damit mein neues Häuschen auf dem Gnadenhof der Fondation schnellstens gebaut werden kann. Danke, Ihr Poor Boy!