KONTAKT

Fondation Helga Heidrich SOS Animaux
und Gnadenhof
Marrakech/Marokko

Mobil: +212(0)633-027943
E-Mail: info@fhh-sos-animaux.com

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KASTRATION VON STRAßENHUNDEN

Ihr Leid ist groß, jedoch über die Grenzen des Landes hinaus kaum bekannt. Jedes Jahr werden tausende Straßenhunde grausam mit Strychnin vergiftet oder erschossen. So „kontrolliert“ das marokkanische Gouvernement die Überpopulation.

INFORMATION
Das Töten der Hunde stellt keine Lösung des Problems dar, sondern wirkt einer Verbesserung sogar entgegen, da unkastrierte Tiere den durch die getöteten Hunde nun freigewordenen raum einnehmen und aufgrund des größeren Nahrungsangebotes noch mehr Nachwuchs produzieren. Allein ein gesundes Hundepärchen kann innerhalb von 6 Jahren weitere 60.000 weitere Hunde produzieren, wenn deren Nachkommen nicht kastriert werden. Töten wird niemals die Hundepopulation verringern können, nur Kastrationen können dies schaffen. (Quelle: Tasso e.V.)

WIR LÄUTEN DIE ALARMGLOCKE FÜR DIE TIERE IN MAROKKO
Die Fondation engagiert sich, um die Lebensbedingungen der Straßenhunde nachhaltig zu verbessern. Unser Hauptanliegen ist es, die Geburtenrate durch Kastration nachhaltig zu senken. Zusätzlich fordern wir ein einheitliches Tierschutzgesetz in Marokko, das die Kastration und die Kennzeichnung der Hunde durch Mikrochips vorschreibt und dessen Einhaltung verpflichtend ist.

GEPLANTE KASTRATIONSKAMPAGNE

  1. Der Förderverein übernimmt die Organisation der Kampagne vor Ort.
  2. OP-Zelte, Aufwachräume werden besorgt und stehen für den gesamten Zeitraum der Kampagne zur Verfügung.
  3. Kleintransporter mit Transportboxen, sowie Hilfskräfte werden die Straßenhunde einfangen und zum Behandlungsort bringen.
  4. Die Fondation Helga Heidrich SOS Animaux, überwacht die Kampagne, die von Tierärzten durchgeführt wird. Die Tiere werden mit Mikrochip versehen und die Registrierung an die Behörden weitergeleitet.
  5. Außerdem werden die Tiere gegen Tollwut geimpft, da Marrakesch eine Region mit einer sehr hohen Tollwutrate ist.
  6. Zusätzlich werden Entwurmung, Zecken- und Flohbehandlungen durchgeführt.
Impfaktion und Aufklärung gegen Tollwut

IN MAROKKO GRASSIERT DIE TOLLWUT
In den Armenvierteln leben viele Hunde, doch nur wenige sind gegen Tollwut geimpft. Deshalb werden jedes Jahr zig-tausende von Straßenhunde grausam mit Strychnin gekillt oder erschossen. So kontrolliert das marokkanische Gouvernement die Überpopulation. Die Fondation Helga Heidrich versucht, Mensch und Tier vor dem tödlichen Tollwutvirus schützen. Ziel ist es, die kombinierten Impfungs- und Sterilisations-Kampagnen regelmäßig durchzuführen, um Schritt für Schritt in eine tollwutfreie Zukunft zu gelangen. Zusätzlich müssen Aufklärungen an den Schulen und in TV-Spots als breitflächige Öffentlichkeitsarbeit geleistete werden. Helfen Sie mit.

KAMPAGNE
Die Fondation führt regelmäßige Impfkampagnen durch um Mensch und Tier zu schützen.

INFORMATION FÜR TOURISTEN
Die Infektion kann nur durch ein infiziertes Tier, welches das Tollwutvirus mit dem Speichel ausscheidet, übertragen werden. Das Virus kann nicht eine intakte Haut durchdringen, allerdings genügt eine minimale Hautläsion als Eintrittspforte. Der Hauptüberträger in den unterentwickelten Ländern ist der streunende Hund, der letztlich unweigerlich an der Tollwut verendet, dem aber immer eine Reihe von Tagen bleibt, die Infektion durch Biss zu übertragen. Der tollwutkranke Hund hat ein massiv gesteigertes Aggressionspotential. Das Tollwutvirus ist ein Killer: Bei jedem nicht immunen Mensch und Tier entsteht ohne Ausnahme eine Hirnentzündung (Encephalitis), die keine Überlebenschance lässt. Lediglich die vorbeugende Immunisierung oder die sofort nach der Infektion beginnenden Impfungen können dem Infektionsverlauf Einhalt bieten.

  • ERREGER: Tollwut-Virus (Rhabdo-Virus)
  • INFEKTIONSQUELLE: Infizierte, wildlebende Fleischfresser, d. h. Füchse, Hunde, Katzen, Schakale, Affen, ev. Fledermäuse
  • ÜBERTRAGUNG: Biss oder Hautkontakt (Das Virus wird im Speichel des infizierten Tieres ausgeschieden!)
  • INKUBATIONSZEIT: Sehr unterschiedlich zwischen 15 bis 90 Tagen (maximal 12 Monate)
  • KRANKHEITSBILD: Die Tollwut beginnt sehr uncharakteristisch mit Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Schmerzen an der Bissstelle, Angstzuständen, Schlaflosigkeit, Depressionen oder Erregungszuständen. Diese Beschwerden dauern zwei bis zehn Tage. Da sich das Tollwutvirus entlang der Nervenbahnen ins Gehirn verbreitet und sich dann dort vermehrt, treten in der Folge neurologische Beschwerden auf: Hyperventilation (übersteigerte Atemtätigkeit, „Hecheln“), Zeichen des Sauerstoffmangels, Sprachunfähigkeit, Lähmungen, Wasser- und Lichtscheu, Stimmritzenkrampf („zugeschnürte Kehle“), Verwirrtheitszustände, Halluzinationen, Unruhe, Bewegungsdrang. Diese Beschwerden dauern zwei bis sieben Tage und werden bei vollem Bewusstsein durch litten. Nach der neurologischen Phase fällt der Erkrankte ins Koma. Trotz aller intensivmedizinischen Maßnahmen ist der Tod nicht vermeidbar. Es treten Herzrhythmusstörungen, Herz- und Atemstillstand ein.