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Die wunderbare Rettung von Dominik



Der Tag begann, wie ein ganz normaler Arbeitstag, doch als mich am frühen Morgen der Caid anrief, ahnte ich schon, dass etwas besonderes geschehen war. Er berichtete, daß ein LKW einen Esel angefahren hatte und das Tier lag nun verletzt am Straßenrand. Vom Fahrer keine Spur. Also bat er mich, daß ich mich um das Tier kümmerte. Ich rief die Tierklinik Spana an und Dr. Lamrini stellte den Tiertransporter mit dem Chauffeur Bouchmar zu meiner Verfügung. Wir fuhren sofort zum Unfallort. Dort fanden wir das arme Geschöpf in der glühenden Hitze am Straßenrand liegen und es sah uns mit ängstlichen Augen an. Zunächst versuchte ich den Esel ein wenig zu beruhigen und dann verband ich die Wunden provisorisch. Gott sei Dank, hatte ich einen dicken Kautschukteppich eingepackt, der uns die Bergung erleichtern sollte. Aber wo gab es Hilfe? Es wurden viele, kräftige Helfer gebraucht. Also stoppte ich die vorbeifahrenden Autos und bat um Hilfe. Als sich genügend kräftige Männer eingefunden hatten, musste das Tier liegend in den hohen Transporter getragen werden. Es funktionierte hervorragend und wir fuhren Dominik in die Tierklinik. Dort duschte ich ihn und versorgte ich ihn mit Wasser und Heu und Dominik fraß. Später wurde er geröntgt und ärztlich versorgt.

Danke und 1000 Merci an:
M. Mohamed K. Caid de Agafay und Ait Timour,
A.H. Caid de Saada,
Dr. Hassan Lamrini, Spana,
Chauffeur Bouchmar, Spana
Tierpfleger Samir, Spana
und die zahlreichen Helfer am Unfallort.
Ihr seid fantastisch!!

H.H.






Ich bin ein kleines Eselbaby und heiße Whisky.


Vor einigen Wochen wurde  ich sehr gefährlich verletzt, mein dünnes Vorderbeinchen war gebrochen und durchlöchert - da wollte mich Niemand! Also wurde ich ausgesetzt! Nachts hatte ich fürchterliche Angst, ich hörte Wildschweine und die Hunde kreisten schon um mich herum! Plötzlich kam in der Nacht ein Unwetter: Sturm, Gewitter und wolkenbruchartige Regenschauer prasselten auf mich herab,  es war so unheimlich und ich drückte mich mit meinen letzten Kräften an einen Baum, um nicht mit den Wassermassen fortgerissen zu werden! Doch ich hatte  Glück im Unglück. Wegen des Unwetters war am nächsten Morgen eine Piste nicht befahrbar und so kam ein Auto bei mir vorbeigefahren! Oh mein Gott, was habe ich da gewiehert! So laut und ohne Ende und ich wurde erhört! Zwei Männer kamen zurück und als sie meine Wunde sahen, nahmen sie mich mit. Ich bekam etwas Stroh und vor allem sauberes Wasser! Aber mein Bein tat so weh! Einer telefonierte und es kam ein PKW, ich wurde ich eingeladen und in eine Stadt gefahren! O je so viele Autos habe ich noch nie gesehen! Aber ich hatte keine Angst mehr!



Wir fuhren zu einer Klinik und ich bekam einen Termin für den folgenden Morgen und schon ging die Fahrt weiter zu meinem neuen Zuhause, mit vielen Tieren: Pferde, Maultiere, Esel, Hunde, Ziegen, Schafe, Katzen, Affen, Pfauen, Papageien, Dromedar, Wildschwein und, und, und…. Endlich wurde meine Wunde von Parasiten, Würmern Eiter und Dreck gereinigt, behandelt und verbunden! Ich war sehr lieb und habe alles mitmir machen lassen! Dann gab’s Fressen, sogar Karotten und Äpfel waren in meiner Box, lecker!! Hatte ich noch nie zuvor gefressen! Ich konnte schlafen -und ich schlief so ruhig auf meinem Stroh – wie lange  nicht mehr.



Am anderen Morgen ging’s wieder ab ins Auto und wir fuhren wieder zur Klinik, der Tierarzt sah mein Bein und meinte, daß sieht nicht gut aus, oh je! Dann kam die Stunde der Wahrheit: Die Röntgenbilder waren da – mein Bein war gebrochen! Das bedeutet normalerweise: die Spritze!!! Mein Gott, was hat mein kleines Herz vor Angst geschlagen, ich war doch noch so klein! Plötzlich hörte ich mit meinen langen Eselsohren: Ok, wenn Du willst,  werde ich für Dich ein Experiment starten: eine OP! Ja, Freunde ihr habt richtig gelesen, ich - der kleine Whisky - hatte das Glück, operiert zu werden! Ihr müßt wissen, in Marokko operiert man keine Esel!!!



Nur ich! Also nahm ich allen Mut zusammen und war so lieb! Die OP dauerte 1 Stunde und ich wurde wieder abgeholt und bald durfte ich auch wieder fressen! Die täglichen Autofahrten, Spritzen, Wundbehandlungen und Verband wechseln, ließ ich mir gefallen, weil es immer danach ein Leckerli gab! So ertrug ich dieses kleinere Übel, täglich! Und jetzt kann ich Euch nach 6 Wochen und einem Kontroll-Röntgenbild die frohe Mitteilung machen: mein Knochenbruch ist hervorragend zusammengewachsen, die Wunde ist fast verheilt, keine Infektion und noch weitere 4 Wochen, dann wird die Schiene mit den Schrauben entfernt und ich bin gesund! Meinen neuen Freunden in der Klinik und besonders mein Lieblingsveto, Dr. Lamrini, moechte ich von ganzen Herzen danken. Wie ich mit meinen langen Eselsohren gehört habe, soll es Menschen geben, die ein Herz für



Und eben bei diesen möchte ich, 1001 Danke wiehern und ich sende Euch viele, viele Eselsküsse
Euer Whisky



Seid einigen Wochen habe ich einen neuen Freund: Puschkin Er wurde in der gleichen Gegend wie in ausgesetzt!


Die Rettung von Puschkin


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Die Lucky-boy Story

Wunder gibt es immer wieder……..
Es kam einmal ein Journalist nach Marrakech und fuhr mit einer Kutsche. Wie viele Touristen! Aber er reklamierte, nachdem er feststellte, dass ein Pferd lahmte. Was nicht jeder Tourist macht! Leider! Der Besitzer erklärte ihm, es sollte zum Pferdeschlachter. Da wurde unser „Retter“ aktiv. Er rief sofort die Fondation Brigitte Bardot an und erklärte den Fall. Ohne Diskussion reagierten die „Engel“ aus Frankreich. Das Pferd wurde gekauft und es lebt nun bei uns. Nach einigen Behandlungen wurde Lucky – Boy gesund! Diese einmalige Geste der Fondation Brigiite Bardot gab wieder Mut und Kraft.
Happy – End von Amor und Lucky – Boy: die behandelnde Tierärztin von Lucky – Boy und der „Retter“ sind verheiratet!
Lucky –Boy sendet allen Helfern viele dicke Pferdeküsse nach Paris.
Ihr seid fantastisch!


Tequila

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Wie ist das Möglich?



In meiner langjährigen Tierschutz – Zeit habe ich viel gesehen und erlebt!
Grauenvolles und Schönes – doch die Jack – Geschichte hat alles übertroffen!

Ist nicht der Hund ein guter Freund von uns Menschen? Eines Morgens stand ein Mann vor der Pforte und meinte: Hier, das ist Jack – ich will ihn nicht mehr! Ich bin selten sprachlos, doch beim Anblick von Jack fehlten mit die Worte! Ein lebender Kadaver – der einmal ein Schäferhund wahr- sah mich flehend an!!! Er war in eine Olivenkiste gepfercht und ich sah nur ein wenig Fell und eiternde Wunden und seine Augen! Schnell ließ ich einen Raum räumen und als Jack sich aus der Kiste gequält hatte – fiel er sofort wieder um! 11 kg Hund!!!! Meine Kommentare an den Besitzer möchte ich nicht wiederholen! Ich habe noch nie einen Hund gesehen – der sich vor Hunger selbst anfrißt!!!! Grauenvoll!! Zunächst gab ich Jack Wasser - er leerte sofort 3 Näpfe! Dann gab es Miniportionen zu Fressen, doch er konnte nur Dosenfutter herunter schlingen – er konnte nicht beißen! Dann war der Raum in Sekundenschnelle von unzähligen Zecken übersät. Nun kam die schwierigste Prozedur: da der Hund fast nur aus eiternden Wunden bestand, konnte ich ihn nicht mit Zeckenmittel besprühen. Also deckte ich zunächst die Wunden ab und behandelte dann die Zecken- Flöhe- und Läuseplage! Nach drei Tagen stellten sich die ersten Erfolge ein! Ebenso ließ der penetrante Uringestank nach einigen Tagen nach – da die Organe langsam wieder ihre normale Funktion übernahmen! Heute, nach 3 Wochen intensiver Pflege und Betreung, Jack verläßt freiwillig den Raum und geht wieder bis zur Pforte und er freut sich zum ersten Mal schwanzwedelnd auf seine Streicheleinheit! Jack, in wenigen Wochen bist Du wieder ein Hund und –SORRY- für die Qualen, die dir von Menschen angetan wurden!